Willkommen in der Welt - Bienvenidos al mundo - welcome to the world...

Gründung des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit

Diözesanstelle Weltkirche ist beteiligt

Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland haben ein Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit gegründet. Ziel ist es, das kirchliche Engagement für Klimagerechtigkeit in Politik und Gesellschaft zu stärken. Bei der Vorbereitung und Gründung am 18. April in Münster war die Diözesanstelle Weltkirche beteiligt. Das Netzwerk knüpft an die starke ökumenische Kooperation an, die den Ökumenischen Pilgerweg „Geht doch!“ 2015 zum UN-Klimagipfel in Paris geprägt hat.

Träger des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit sind die Beauftragten für den kirchlichen Entwicklungsdienst, die evangelische und katholische Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten, die Konferenz der Diözesanverantwortlichen Weltkirche, die katholischen Werke Misereor, Adveniat, Renovabis, Missio Aachen und München, Caritas International und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt, die evangelischen Landeskirchen und Missionswerke, katholischen Orden sowie das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD),

Als wichtige gesellschaftspolitische Akteure sollen beide Kirchen Verantwortung für die Zukunft der Erde wahrnehmen, heißt es in der Medienmitteilung. Das Ökumenische Netzwerk wird den Austausch und die Intensivierung des Engagements für Klimagerechtigkeit in den Kirchen stärken. In diesem Jahr wird der Klimapilgerweg unterstützt. Er soll ab dem 9. September von Bonn über Düsseldorf, Hannover, Dresden und Cottbus nach Berlin und weiter zu der UN-Klimaverhandlung nach Katowice in Polen führt. Dort wird vom 3. bis 14. Dezember in der 24. UN-Klimakonferenz über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015 verhandelt. In der Diözesanstelle Weltkirche ist Ludwig Kuhn Ansprechpartner. Weitere Informationen finden Sie hier

Die Diözesanstelle Weltkirche ist verantwortlich für die Weiterentwicklung des weltkirchlichen Engagements des Bistums Trier. Sie ist Geschäftsstelle der Bistumskommission für weltkirchliche Aufgaben, kooperiert mit den kirchlichen Hilfswerken und vertritt das Bistum in weltkirchlichen Gremien auf Bundesebene.

Die Diözesanstelle Weltkirche unterhält Kontakte zu weltkirchlichen Partnern und Gästen und bearbeitet Anfragen aus anderen Ortskirchen an das Bistum Trier.

Weltkirchlich lernen und kooperieren

Die Diözesanstelle Weltkirche ist die Fachstelle für weltkirchliches Lernen und weltkirchliche Kooperation des Bistums Trier. Die Diözesanstelle Weltkirche sorgt mit dafür, dass weltkirchliche Mitverantwortung als eine Querschnittsaufgabe in den verschiedenen Lebens- und Verantwortungsbereichen der Trierer Ortskirche wahrgenommen wird. Sie unterstützt lokale Initiativen der Eine-Welt-Arbeit, des missionarischen Engagements und weltkirchlicher Partnerschaft in der Diözese; sie berät und fördert Verantwortliche auf Pfarrei-, Dekanats- und Bistumsebene und trägt Sorge für die Umsetzung der Aufgaben und Verpflichtungen des Bistums Trier in und für die Weltkirche. Einen besonderen Stellenwert hat dabei die Weiterentwicklung der Partnerschaft des Bistums Trier mit der Kirche Boliviens.

Die Diözesanstelle Weltkirche arbeitet mit den katholischen Hilfswerken zusammen und repräsentiert diese in der Diözese Trier.