Ein weltkirchlicher Impuls für eine Gemeinde der Zukunft

  • "Lokale Kirchenentwicklung. Handeln aus dem Wort Gottes – lokal – mit weltkirchlichen Impulsen"

    Das Bistumsprojekt „Lokale Kirchenentwicklung. Handeln aus dem Wort Gottes – lokal – mit weltkirchlichen Impulsen“ lädt Pfarreien und Pfarreiengemein schaften im Bistum Trier ein, sich von weltkirchlichen Erfahrungen inspirieren zu lassen und so einen eigenen Weg zu finden missionarisch-diakonische Kirche Jesu Christi vor Ort zu sein.
    Nach dem erfolgreichen Verlauf des Projektes „Lokale Kirchenentwicklung mit weltkirchlichen Impulsen“ (2014-2017) wird bistumsweit das Projekt für weitere Interessierte ausgeschrieben. Die bisherigen Erfahrungen in unserem Bistum zeigen, dass der Ansatz ein inhaltliches Angebot zur Umsetzung der Beschlüsse der Synode sein kann. Orientiert an der Botschaft und Vision des Evangeliums und an der konkreten gesellschaftlichen Realität haben Menschen in den Ortskirchen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas Modelle von Basisgemeinden oder „Kleinen Christlichen Gemeinschaften“ entwickelt. Diese pastoralen Ansätze zeigen konkrete Möglichkeiten auf:
    • Kirche vor Ort zu sein;
    • eine Kirche zu sein, die durch das Engagement der Christen lebt;
    • neue Formen der Vergemeinschaftung zu entwickeln;
    • eine Spiritualität des Wortes Gottes (Gospel sharing) zu vertiefen und
    • den Sendungsauftrag der Kirche im konkreten Umfeld wahrzunehmen.

    Die Konzeptselemente des Projekts finden Sie hier.

    Voraussetzungen zur Teilnahme am Projekt sind:
    • Zustimmung des Pfarrgemeinde-/Pfarreienrates;
    • Zustimmung des Pastoralteams und
    • Bereitschaft zur Bildung eines Kernteams in der Gemeinde.

    Nach der Klärung über die Projektteilnahme unterstützen Fortbildungstage und Lernreisen nach Bolivien und Indien den lokalen Lern- und Entwicklungsweg. Besuch von weltkirchlichen Gästen, die in den Projektpfarreien ihre Erfahrungen einbringen, ist in einer Resonanzphase möglich. Darüber hinaus dient das Jahrestreffen „Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Trier“ dem Erfahrungsaustausch mit Gemeinden aus dem Bistum und anderen deutschen Diözesen, die auf einem ähnlichen Lern- und Erfahrungsweg sind.

    Am 30. September 2018 findet ein Jahrestreffen „Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Trier“ statt, bei dem nähere Informationen zum Projekt gegeben werden. An diesem Treffen wirken Teams des bisherigen Projektes und Gäste aus Basisgemeinden in Bolivien mit.Informationen zu dem Treffen finden Sie hier.


    Interessierte Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften die am Projekt teilnehmen möchten, werden um eine Bewerbung bis zum 30. Oktober 2018 gebeten.

    Ein Flyer finden Sie hier oder bei der Projektleitung:

    Tomasz Welke, Referent für weltkirchliche Bildung und Pastoral international,
    Telefon: (06 51) 71 05-5 98, tomasz.welke(at)bistum-trier.de


    Das Projekt wird gemeinsam durchgeführt vom Zentralbereich 1 „Pastoral und Gesellschaft“ und dem Strategiebereich 1 „Ziele und Entwicklung“ des Bischöflichen Generalvikariates sowie der Diözesanstelle Weltkirche.

  • Gemeinsam ein Feuer entfachen

    Eine andere Art Kirche zu sein – dies ist das Anliegen von Basisgemeinden und der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Lateinamerika, Afrika und Asien. Kirche wird lebendig, indem jede/r seine/ihre Gaben einbringt. Durch das Bibel-Teilen übernehmen die Kleinen Christlichen Gemeinschaften/Basisgemeinden Verantwortung und entwickeln ein Bewusstsein, selbst Kirche zu sein. Sie treffen sich, um den Glauben an Jesus Christus zu teilen und sich in der Meditation über Worte der Heiligen Schrift von Gott berühren zu lassen. Sie besprechen Anliegen der Gemeinde und gestalten aus dem Wort Gottes ihren Alltag.

  • Bibel-Teilen

    Bibel-Teilen wurde im Lumko-Pastoralinstitut in Südafrika für Kleine Christliche Gemeinschaften entwickelt, um das Wort Gottes mit dem täglichen Leben zu verknüpfen. Es geht um liturgisches Geschehen, um die Erfahrung der Gegenwart Gottes mitten im Alltag. Bibel-Teilen bedeutet, Jesus Christus in die Mitte zu stellen. Wo dies gelingt, ereignen sich Kirche und Gemeinschaft auf neue Weise. Bibel-Teilen und das Modell der Kleinen Christlichen Gemeinschaften sind ein Geschenk unserer Glaubensgeschwister in Afrika und Asien. Von ihnen können wir lernen.

  • Lernen von der Weltkirche

    Auf Anregung von missio hin haben viele Diözesen in Deutschland begonnen, in Kleinen Christlichen Gemeinschaften neue, zukunftsfähige Wege für die Pastoral in Deutschland zu gehen und eine andere Art Kirche zu sein, für sich zu entdecken. Im Bistum Trier gibt es aktuell erste Ansätze, das Modell der Kleinen Christlichen Gemeinschaften für unsere Ortskirche fruchtbar zu machen.
    Aktuell läuft das Bistumsprojekt "Lokale Kirchenentwicklung mit Impulsen aus der Weltkirche" (s. oben).