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Ein weltkirchlicher Impuls für eine Gemeinde der Zukunft

Vernetzungstreffen Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Trier am 7. November 2020 in Trier

Am 7. November 2020 findet in Trier ein Netzwerktreffen zum Thema „Lokale Kirchenentwicklung“. Alle engagierte Christinnen und Christen, die sich für das Thema interessieren sind herzlich eingeladen!
Aus aktuellen Anlass bitten wir um eine Anmeldung bis 30. Oktober 2020 unter: weltkirche(at)bistum-trier.de

Informationen erhalten Sie bei:

Nicole Hau-Grommes, nicole.hau-grommes(at)bistum-trier.de oder
Tomasz Welke, tomasz.welke(at)bistum-trier.de, Tel. 0651 7105 598.

Lernreise 2020 nach Indien

Am Anfang des Jahres 2020 fand die Reise der Projektteilnehmer nach Indien statt. Noch vor dem Ausbruch der Pandemie in Europa und Asien war es möglich einen lebendigen Erfahrungsaustausch mit indischen "Kleinen Christlichen Gemeinschaften" durchzuführen. Hier finden Sie ein Reisebericht und ein paar Reflexionen in Form eines Interviews. Klicken Sie einfach auf das entsprechende Foto!

Fotos der Indienreise

  • "Lokale Kirchenentwicklung. Handeln aus dem Wort Gottes – lokal – mit weltkirchlichen Impulsen"

    Das Bistumsprojekt „Lokale Kirchenentwicklung. Handeln aus dem Wort Gottes – lokal – mit weltkirchlichen Impulsen“ lädt Pfarreien und Pfarreiengemein schaften im Bistum Trier ein, sich von weltkirchlichen Erfahrungen inspirieren zu lassen und so einen eigenen Weg zu finden missionarisch-diakonische Kirche Jesu Christi vor Ort zu sein.
    Nach dem erfolgreichen Verlauf des Projektes „Lokale Kirchenentwicklung mit weltkirchlichen Impulsen“ (2014-2017) wird bistumsweit das Projekt für weitere Interessierte ausgeschrieben. Die bisherigen Erfahrungen in unserem Bistum zeigen, dass der Ansatz ein inhaltliches Angebot zur Umsetzung der Beschlüsse der Synode sein kann. Orientiert an der Botschaft und Vision des Evangeliums und an der konkreten gesellschaftlichen Realität haben Menschen in den Ortskirchen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas Modelle von Basisgemeinden oder „Kleinen Christlichen Gemeinschaften“ entwickelt. Diese pastoralen Ansätze zeigen konkrete Möglichkeiten auf:
    • Kirche vor Ort zu sein;
    • eine Kirche zu sein, die durch das Engagement der Christen lebt;
    • neue Formen der Vergemeinschaftung zu entwickeln;
    • eine Spiritualität des Wortes Gottes (Gospel sharing) zu vertiefen und
    • den Sendungsauftrag der Kirche im konkreten Umfeld wahrzunehmen.

    Die Konzeptselemente des Projekts finden Sie hier.

    An dem Projekt nehmen folgende Pfarreien/Pfarreiengemeinschaften teil:

    - St. Margaretha Heimbach-Weis-Gladbach

    und

    - Pfarreiengemeinschaft Gerolsteiner Land

    Projektleitung:

    Nicole Hau-Grommes, Strategiebereich 1: Ziele und Entwicklung
    Telefon: 0651-7105-619, nicole.hau-grommes(at)bgv-trier.de

    Tomasz Welke, Referent für weltkirchliche Bildung und Pastoral international,
    Telefon: 06 51-7105-598, tomasz.welke(at)bgv-trier.de


    Das Projekt wird gemeinsam durchgeführt vom Zentralbereich 1 „Pastoral und Gesellschaft“ und dem Strategiebereich 1 „Ziele und Entwicklung“ des Bischöflichen Generalvikariates sowie der Diözesanstelle Weltkirche.

  • Studientag mit Vorbereitung "Indien" am 25. und 26. Oktober 2019

    Am Freitag den 25. Oktober 2019 fand die Vorbereitungstreffen der Teilnehmer der Reise nach Indien statt. Begleitet hat uns der missio-Gast Pater John Pudussery SDB aus Indien.

    Am Samstag (26.10.) fand Studientag zum Thema Partizipation statt. Was ist Beteiligung? Wie geht Beteiligung? Aus welchem Rollenverständnis / Kirchenverständnis folgt welche Form der Beteiligung? Diese Impulsfragen bildeten den Schwerpunkt des Tages. Nach dem Einstieg mit Tower of Power begrüßten wir zwei Referenten:

    Philipp Kirsch (Theologische Fakultät) mit dem Impuls „Kirche und Partizipation“

    und Heiko Paluch (Gemeindereferent in St. Matthias in Trier) mit Blick auf das Projekt „Sredna“ unter dem Aspekt „Beteiligung“

  • Auftaktveranstaltung vom 23.03.2019

    Drei Pfarreien machen sich in einem Projekt des Bistums auf den Weg, um sich mit den Fragen nach der Zukunft der Kirche vor Ort auseinander zu setzen. Dabei sollen auch Ideen, Ansätze und Erfahrungen anderer Menschen anderer Orte und Länder geteilt werden.

    „Lokale Kirchenentwicklung. Handeln aus dem Wort Gottes – lokal – mit weltkirchlichen Impulsen“ ist der Name und das Programm des bis Ende 2021 angesetzten Projektes. Mit dabei sind die Pfarrei St. Margaretha Heimbach-Weis-Gladbach, die Pfarrei St. Hildegard Neuweiler und die Pfarreigemeinschaft Gerolsteiner Land.

    Orientiert an der Botschaft und Vision des Evangeliums, an der konkreten gesellschaftlichen Realität und der Situation vor Ort setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Modellen lokaler Kirchenentwicklung aus der Weltkirche und einer von hier inspirierten (Neu-)Gestaltung der eigenen pastoralen Praxis auseinander.

    Das Projekt wird gemeinsam durchgeführt vom Strategiebereich „Ziele und Entwicklung“ und dem Zentralbereich „Pastoral und Gesellschaft“ des Bischöflichen Generalvikariates Trier und der Diözesanen Weltkirche.

    Am 23. März 2019 trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kernteams, die Projektleitung Nicole Hau-Grommes und Tomasz Welke, Dr. Gundo Lames, Leiter des Strategiebereichs: Ziele und Entwicklung und Ludwig Kuhn, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche zur gemeinsamen Auftaktveranstaltung im Josefsstift in Trier.

    Wie die Emmausjünger machen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einen Weg, der mehr bedeutet als das Zurücklegen einer Wegstrecke. Wo Vertrautes erschüttert ist, wird die Sehnsucht neu geweckt, Gott in meinem Leben neu zu erkennen und IHM Raum zu geben, anderen zu begegnen und miteinander Leben und Glauben zu teilen.

    Eingebunden in diesen spirituellen Prozess haben sich die Personen mit verschiedenen Kirchenbildern beschäftigt und sich über die je eigene Vision von Kirche – ihre Wunschvorstellung von Kirche ausgetauscht.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sich einig: „Unsere Kirche darf nicht fest gemauert sein, sie ist über ihre eigenen Grenzen hinaus verbunden mit allen Getauften.“

    Alle teilen die Vision einer Kirche, die auf der Suche bleibt und im Dialog mit den Menschen – eine Kirche, die aus dem Wort Gottes lebt!

    Die Auftaktveranstaltung macht deutlich: wir sind gemeinsam auf dem Weg. Alles beginnt mit einem neuen Blick. Es war ein gelungener Auftakt, mit Begegnungen die hoffen lassen und einen Neubeginn ermöglichen.

    Die nächsten Schritte müssen nun vor Ort gegangen werden. In den nächsten Monaten werden die Projektteilnehmerinnen und –teilnehmer ungewohnte Blickwinkel einnehmen und so neue Sichtweisen gewinnen, mit denen wir dann weiter gehen werden auf dem Weg einer lokalen Kirchenentwicklung…

  • Jahrestreffen und Informationsveranstaltung Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Trier

    Am Sonntag, den 30. September 2018 findet eine Informationsveranstaltung für Interessierte an dem Bistumsprojekt und auch ein Jahrestreffen "Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Trier" statt. An dem Treffen nahmen zwei Gäste, Maria Angélica Yucra und Augusto Meza Sanchez, aus Bolivien teil.

    Ort: Bischöfliches Priesterseminar in Trier, Jesuitenstraße 13, 54290 Trier
    Zeit: 13:00 -17:00 Uhr

    Programm des Tages:

    Ab 13:00 UhrBegrüßung und kleine Stärkung
    13:30 UhrBegrüßung
     Biblisches Element
    13:45 UhrImpuls der Gäste aus Bolivien: "Basisgemeinschaften - vom Wort Gottes zum Dienst am Nächsten"
    14:45 UhrLokale Kirchenentwicklung mit weltkirchlichen Impulsen. Berichte der beteiligten Projektgemeinden der Jahre 2014 bis 2017
    15:30 UhrDas neue Projekt "Lokale Kirchenentwicklung. Handeln aus dem Wort Gottes -lokal- mit weltkirchlichen Impulsen"
     - Allgemeine Hinweise und Einführung in das Projekt
     - Konzeptelemente
    16:00 UhrKaffeepause mit Kuchenbuffet
    16:15 UhrAusblick
     - Gruppe 1: Bewerbung für das neue Projekt mit Fragerunde (Interessierte Pfarreien)
     - Gruppe 2: Jahrestreffen "Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Trier" 2019 (Kernteams)
    17:00 UhrVeranstaltungsende
  • Auschreibung und Voraussetzungen zum Projekt 2019 bis 2021

    Voraussetzungen zur Teilnahme am Projekt:
    • Zustimmung des Pfarrgemeinde-/Pfarreienrates;
    • Zustimmung des Pastoralteams und
    • Bereitschaft zur Bildung eines Kernteams in der Gemeinde.

    Nach der Klärung über die Projektteilnahme unterstützen Fortbildungstage und Lernreisen nach Bolivien und Indien den lokalen Lern- und Entwicklungsweg. Besuch von weltkirchlichen Gästen, die in den Projektpfarreien ihre Erfahrungen einbringen, ist in einer Resonanzphase möglich. Darüber hinaus dient das Jahrestreffen „Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Trier“ dem Erfahrungsaustausch mit Gemeinden aus dem Bistum und anderen deutschen Diözesen, die auf einem ähnlichen Lern- und Erfahrungsweg sind.

    Am 30. September 2018 fand ein Jahrestreffen „Lokale Kirchenentwicklung im Bistum Trier“ statt, bei dem nähere Informationen zum Projekt gegeben worden sind. An diesem Treffen wirkten Teams des bisherigen Projektes und Gäste aus Basisgemeinden in Bolivien mit.

  • Gemeinsam ein Feuer entfachen

    Eine andere Art Kirche zu sein – dies ist das Anliegen von Basisgemeinden und der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Lateinamerika, Afrika und Asien. Kirche wird lebendig, indem jede/r seine/ihre Gaben einbringt. Durch das Bibel-Teilen übernehmen die Kleinen Christlichen Gemeinschaften/Basisgemeinden Verantwortung und entwickeln ein Bewusstsein, selbst Kirche zu sein. Sie treffen sich, um den Glauben an Jesus Christus zu teilen und sich in der Meditation über Worte der Heiligen Schrift von Gott berühren zu lassen. Sie besprechen Anliegen der Gemeinde und gestalten aus dem Wort Gottes ihren Alltag.

  • Bibel-Teilen

    Bibel-Teilen wurde im Lumko-Pastoralinstitut in Südafrika für Kleine Christliche Gemeinschaften entwickelt, um das Wort Gottes mit dem täglichen Leben zu verknüpfen. Es geht um liturgisches Geschehen, um die Erfahrung der Gegenwart Gottes mitten im Alltag. Bibel-Teilen bedeutet, Jesus Christus in die Mitte zu stellen. Wo dies gelingt, ereignen sich Kirche und Gemeinschaft auf neue Weise. Bibel-Teilen und das Modell der Kleinen Christlichen Gemeinschaften sind ein Geschenk unserer Glaubensgeschwister in Afrika und Asien. Von ihnen können wir lernen.

  • Lernen von der Weltkirche

    Auf Anregung von missio hin, haben viele Diözesen in Deutschland begonnen, in Kleinen Christlichen Gemeinschaften neue, zukunftsfähige Wege für die Pastoral in Deutschland zu gehen und eine andere Art Kirche zu sein, für sich zu entdecken. Im Bistum Trier gibt es aktuell erste Ansätze, das Modell der Kleinen Christlichen Gemeinschaften für unsere Ortskirche fruchtbar zu machen.
    Aktuell läuft das Bistumsprojekt „Lokale Kirchenentwicklung. Handeln aus dem Wort Gottes – lokal – mit weltkirchlichen Impulsen“ (s. oben).