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Renovabis-Pfingstaktion

Dem Menschen, der aus seinem Glauben heraus handelt und scheinbar Unmögliches möglich macht: „dem glaub’ ich gern!“ Renovabis ermutigt mit der Pfingstaktion 2022 dazu, den Glauben als tragende Kraft in unserem Leben neu kennenzulernen - auch und gerade im Dialog zwischen Ost und West.

„dem glaub ich gern!“ – ?

Der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24. Februar 2022 markiert eine politische Zeitenwende in Europa. Der Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und bricht geltendes Völkerrecht. Viele Menschen aus der Ukraine haben in den benachbarten EU-Ländern wie Rumänien, Polen, Ungarn und der Slowakei, aber auch in Deutschland Zuflucht gesucht. Das im Herbst und Winter 2021 vorbereitete Leitwort zur diesjährigen Pfingstaktion „dem glaub‘ ich gern! Was Ost und West verbinden kann“ steht damit vor einer Herausforderung.

Doch wir sind der Überzeugung: das Bekenntnis zum Glauben ist auch und gerade in Kriegszeiten elementar. Als Christinnen und Christen bleiben wir der Hoffnung verpflichtet, dass sich Glaube nicht nur auf Worte gründet, sondern auch aus der Erfahrung tätiger Solidarität mit allen Menschen in Not und Verzweiflung speist. Diesen Glauben können wir miteinander in Ost und West bezeugen: zum Beispiel durch eine echte „Willkommenskultur der Nächstenliebe“. Sie muss das Band sein, das unsere Gesellschaften über die Grenzen hinweg verbindet.

Glaubenszeugnisse, die Mut machen

Glaube stützt und kann Brücken bauen, wo Trennung ist. Entsprechend lautet der Untertitel der Aktion „Was Ost und West verbinden kann“. Glaube ist ein Fundament für den Einsatz für Menschen in Not, das zeigt uns das Engagement unserer Projektpartner aus der Ukraine. Dem Menschen, der aus seinem Glauben heraus handelt und scheinbar Unmögliches möglich macht: „dem glaub‘ ich gern!“ Renovabis stellt im Rahmen der Pfingstaktion hoffnungsvolle Aufbrüche und Projekte vor, die wachsen und Früchte tragen: Glaubens- und Lebenszeugnisse von Menschen aus Ost und West, die Mut machen.

Aktionsanregung für Gemeinden und Gruppen

Gebetskette mit der Pfingstnovene 2022
Für die Tage von Christi Himmelfahrt bis Pfingstsonntag bietet Renovabis wie in jedem Jahr zum Leitwort „dem glaub‘ ich gern! Was Ost und West verbinden kann“ Gebete, Texte und Impulse der Pfingstnovene an.
Im vergangenen Jahr haben Gemeinden eine Gebetskette von Familie zu Familie, von Haus zu Haus organisiert. Begleitet von der Renovabis-Kerze wurde an den Station die Pfingstnnovene jeden Tag gestaltet. Das Gebet um Frieden für die Menschen in der Ukraine und die Einladung von Geflüchteten aus der Ukraine können besondere Akzente sein.

Renovabis-Pfingstfahne

Pfingstfahnen gemeinsam in einer Gruppe zu gestalten – das möchte die Solidaritätsaktion Renovabis bundesweit ermöglichen. Dazu bietet Renovabis allen Interessierten eine Pfingstfahne an, auf der es viel Raum zum Bemalen gibt. Auf der ca. 4 x 1,5 Meter großen Fahne sind der Schriftzug „Pfingsten“ und das Renovabis-Logo aufgedruckt – ansonsten ist Platz für die eigene Kreativität. Im Internet gibt es als Beispiel ein Video und Fotos vom Entstehungsprozess einer Pfingstfahne in einer Firmgruppe. Weitere Informationen auf www.renovabis.de/pfingstfahne.

Das Aktionsmaterial zur Pfingstaktion 2022

Materialien für Schulen und Pfarreien, wie Texte, Filme und Reportagen zum Jahresthema sind gerade in Arbeit und stehen auf der Homepage von Renovabis bereit.

Renovabis ist das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche. Renovabis fördert pastorale und soziale Projekte in Mittel-/Osteuropa und unterstützt die kirchlichen Partner bei ihrer Aufgabe, zur gesellschaftlichen Erneuerung der Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa beizutragen.

Die jährliche Renovabis-Pfingstaktion informiert über Herausforderungen und Entwicklungen in Mittel-/Osteuropa; sie ruft zur Unterstützung der Projekte der Partner auf.

Rückblick

  • Pfingstaktion 2021

    "DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung"

    In der Pfingstaktion 2021 nahm Renovabis die ökologischen Herausforderungen und damit unsere christliche Verantwortung für die Schöpfung in den Blick.

    Die Verantwortung für die Schöpfung hat insbesondere in den Kirchen des christlichen Ostens im Bekenntnis an „Gott, den Schöpfer des Himmels und Erde“ eine starke spirituelle Verwurzelung. Es gibt eine deutliche Kritik am Lebensstil eines grenzenlosen Ressourcenverbrauchs mit der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen als Folge. Der Fokus liegt auf die Ganzheitlichkeit von Gottes Schöpfung und betont die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Ökologie.

    Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus hat dazu mit der Einführung eines „Schöpfungstages“ am 1. September jeden Jahres ein Zeichen gesetzt, das seitdem auch in vielen anderen Kirchen in verschiedenen Formen aufgegriffen wird.

    In den Partnerkirchen gibt es Programme zur Stärkung von Umweltbildung, etwa durch die Umweltbeauftragten in allen Diözesen der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche. Konsequentes Eintreten für eine ökologische Lebensweise wird in der Verantwortung der Gemeinden gesehen: Der Aspekt von persönlicher und gemeinschaftlicher Umkehr steht hier im Vordergrund. In einem „Dialog auf Augenhöhe“ können Impulse für gemeinsame Lernprozesse in diesem Bereich gegeben werden.

  • Pfingstaktion 2019

    Die Solidaritätsaktion für die Menschen in Mittel- und Osteuropa hatte den Schwerpunkt der Pfingstaktion 2019 auf die Chancen und Herausforderungen der Bildungssituation in Osteuropa gelegt.

    Damit waren insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Blick. Für sie bedeutet Bildung die Startbasis für den Einstieg in Beruf und ausreichende Einkommensmöglichkeiten aber auch die Grundlage für eine selbstbewusste und verantwortliche Beteiligung in der gesellschaftlichen Entwicklung.
    Schulische, außerschulische oder auch berufliche Bildung schaffen Startbedingungen in eine existenzsichernde Zukunft. Gerade im Engagement für Bildungsmöglichkeiten wird das Grundanliegen von Renovabis sichtbar realisiert, nämlich die Kirchen und die Gesellschaften Mittel- und Osteuropas in ihren Erneuerungsprozessen zu unterstützen.

    In Kooperation mit Partnern in Osteuropa werden Schulen auf- und ausgebaut, etwa die multiethnischen „Schulen für Europa“ in Bosnien und Herzegowina oder die neugegründete Mittelschule in Ivano-Frankivsk in der Ukraine. Internate und Tageszentren werden gefördert, um gerade Schüler aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen oder Regionen die Inanspruchnahme von Schul- und Berufsbildung zu ermöglichen.
    Jugendpastoral und Förderung von politisch, gesellschaftlicher Auseinandersetzung ist ein weiterer Bereich. Hier ist etwa die Umweltpastoral der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine zu nennen, die gerade Jugendgruppen einbezieht.

    Zur Pfingstaktion 2019 möchten wir mit einem Klick  auf die aktuellen News des Domradios verweisen.

    Weitere Informationen zur Renovabis-Pfingstaktion finden Sie auf www.renovabis.de

  • Pfingstaktion 2017

    Die Pfingstaktion von Renovabis steht dieses Jahr unter dem Motto: „Bleiben oder gehen? – Menschen im Osten Europas brauchen Perspektiven!“ Ursachen und Folgen von Migration - darum geht es beim Schwerpunktthema von Renovabis im Jahr 2017. Vor allem die wenig thematisierte Arbeits- und Armutsmigration von Ost nach West in Europa wird in den Blick genommen. Gemeinsam mit Partnern in Osteuropa unterstützt Renovabis Projekte, die Perspektiven schaffen, denn niemand sollte aufgrund äußerer Umstände sein Land verlassen müssen.


    Weitere Informationen zur Pfingstaktion finden Sie hier.

  • Renovabis- Partnerschaftstreffen 2016