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Internationale digitale Konferenz zum Dialog der Religionen

missio, das Internationale Katholische Missionswerk in Aachen, führt daher eine zweitägige internationale digitale Konferenz zum Thema „Interreligiöser Dialog“ durch. Aus verschiedenen Perspektiven wird das Thema beleuchtet, es kommen Akteure des interreligiösen Dialogs zu Wort und geben Einblicke in konkrete Beispiele internationaler Projektarbeit im Bereich Dialog der Religionen. Für weitere Informationen und Anmeldung klicken Sie auf das Bild.

 

 

24. Oktober 2021 - "Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun" (Gal 6,9)

Sonntag der Weltmission 2021

  • WMS-Gast: Sr. Nenlidang Gochin

    Auf die Einladung von missio hoffen wir im Oktober (6.-11.) Sr. Nenlidang Gochin im Bistum Trier begrüßen zu dürfen. Sie  engagiert sich in der Friedensarbeit in der Stadt Jos (Plateau). Die Franziskaner-Schwestern in Nigeria spielen auch eine führende Rolle in der „Damietta Friedensinitiative“. Sr. Nenlidang arbeitet zusammen mit jungen Menschen in einem Projekt zur Prävention von Gewalt, aber auch mit Witwen, die ihre Männer durch interkommunale Gewalt in Jos verloren haben. Mehr Informationen finden Sie hier.

    Schwerpunktthemen: interreligiöse Arbeit, Frauen, Jugend, Bildung, Schule, Gewaltprävention, „Damietta Friedensinitiative“, Nigeria
     

    Mit Schwester Anna Nendlinang Gochin besuchen wir Schulen und verschiedene Gruppen, die besonderen Fokus auf das Thema "interreligiöser Dialog" werfen möchten. Wir treffen zum Beispiel Erzieherinnen, Fachkonferenz "Christlich Islamischer Dialog im Bistum Trier", Katholische Erwachsenenbildung (KEB) in Prüm, oder anglophone Kirchengemeinde in Trier.

  • Interreligiöser Dialog - Beispielland Nigeria

    Religion ist in vielen afrikanischen Ländern wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens. Wo staatliche Institutionen versagen und Zukunftsaussichten fehlen, kann sie Bindemittel des gesellschaftlichen Zusammenhalts und sozialen Friedens sein. Genauso aber kann Religion Radikalisierung und Gewalt befördern. Diesem Missbrauch von Religion stellt missio mit der Aktion zum Monat der Weltmission 2021 die Vision gegenüber, die Papst Franziskus in “Fratelli tutti” entfaltet: die Vision einer Welt, in der Menschen gemeinsam träumen “als Weggefährten vom gleichen menschlichen Fleisch, jeder mit dem Reichtum seines Glaubens oder seiner Überzeugungen, jeder mit seiner eigenen Stimme, alles Geschwister”.[1]

    Am Beispiel der Arbeit der Kirche in Nigeria zeigen wir, was möglich ist, wenn Menschen “aufeinander zugehen, sich äußern, einander zuhören, sich anschauen, sich kennenlernen, versuchen, einander zu verstehen, nach Berührungspunkten suchen”.[2]


    [1] Enzyklika Fratelli tutti (3.Oktober 2020), 8.

    [2] Ebd., 198.

    „Halten wir das am Leben, was gut ist, und stellen wir uns dem Guten zur Verfügung“

    Papst Franziskus, Enzyklika Fratelli tutti (3.Oktober 2020), 77.

    Unter dem biblischen Leitwort aus dem GalaterbriefLasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“ porträtiert missio pastorale und diakonische Initiativen in Nigeria und Senegal, die auf Dialog setzen, anstatt Ressentiments zu verstärken. Gezeigt wird, wie das Zusammenwirken von Menschen unterschiedlicher Religionen das Zusammenleben zum Guten verändern kann. Das Aktionsplakat veranschaulicht die Botschaft der Kampagne mit dem Symbol der Hand in Verbindung mit Menschen, die sich aktiv einsetzen „beim Wiederaufbau und bei der Unterstützung der verwundeten Gesellschaft“[3].

    Obgleich die Zeugnisse und Lernerfahrungen aus Westafrika für sich stehen, sind sie auch eine Einladung für die Gemeinden in Deutschland, sich näher mit den Chancen und Hemmnissen des gemeinsamen Einsatzes für eine menschenwürdigere Welt zu beschäftigen.

    Die für die Kampagne ausgewählten Projekte reichen von Familienpastoral und Jugendhilfe über Aus- und Weiterbildung bis hin zu Gewaltprävention und Versöhnungsarbeit. Ein Fokus liegt darauf, den Beitrag von Frauen in der interreligiösen Zusammenarbeit sichtbar zu machen

    Dialogischer Ansatz der Aktion

    Die Angebote im Monat der Weltmission bringen Lernerfahrungen der Kirche in Senegal und Nigeria ein. Sie regen an, sich mit dem interreligiösen Dialog zu beschäftigen und für die Begegnung mit dem Islam in Deutschland zu lernen.Unterstrichen wird der dialogische Ansatz dadurch, dass einige missio-Projektpartner im Rahmen des dann hoffentlich möglichen Gästeprogramms gemeinsam mit ihren muslimischen Mitstreitern auftreten und über ihr gemeinsames Engagement für ein friedliches Zusammenleben berichten.

    Die bundesweite missio-Aktion 2021 startet mit einem Festwochenende vom 1. bis 3. Oktober im Bistum Essen. In einem feierlichen Pontifikalamt eröffnet Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck zusammen mit Gästen aus Nigeria am Sonntag (4.10.) offiziell den Monat der Weltmission.

    Die Kollekte zum Weltmissionssonntag 2021 findet am Sonntag den 24. Oktober 2021 statt.

     


    [3] Ebd.