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25. Oktober 2020 - "Selig, die Frieden stiften" (Mt 5,9)

Sonntag der Weltmission 2020

  • Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt im westlichen Afrika

    „Selig, die Frieden stiften“

    Die Coronapandemie scheint die Welt zum Stillstand zu bringen. Doch Probleme und Herausforderungen, die es vor der Pandemie gab, bestehen weiter. Viele Länder Westafrikas gehören schon heute zu den ärmsten der Welt. Das Gesundheitswesen ist dort oft mangelhaft und einer Pandemie in keiner Weise gewachsen. Hinzu kommt, dass die Sahelstaaten Burkina Faso, Mali, Niger und Nigeria durch den anhaltenden islamistischen Terrorismus unter Druck stehen. Probleme bei der Lebensmittelversorgung und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit lassen besonders in den fragilen Staaten Unruhen befürchten. Bereits jetzt führen in vielen afrikanischen Ländern die Angst vor der Pandemie und in deren Folge vor Hunger zu Spannungen und Gewalt. In Anbetracht der gewaltigen Herausforderungen für unsere Projektpartnerinnen und -partner legt missio den Fokus der diesjährigen Aktion zum Sonntag der Weltmission auf ihren umfassenden pastoralen Einsatz für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben in Westafrika.

    „Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig. Denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, alle müssen wir uns gegenseitig beistehen. Auf diesem Boot befinden wir uns alle."

    Papst Franziskus, Ostern 2020 unter dem Eindruck der weltweiten Corona-Krise

    Es ist davon auszugehen, dass im Oktober wieder unter bestimmten hygienischen Auflagen Gottesdienste und so auch der Weltmissionssonntag selbst gefeiert werden können. So scheint die Erstellung von Liturgischen Hilfen weiterhin sinnvoll.

    Es muss davon ausgegangen werden, dass im Oktober keine Aktionsgäste nach Deutschland kommen können. Ob oder wie unter den dann möglicherweise anhaltenden Versammlungs- und Kontaktverboten in den Pfarrgemeinden und Schulen Veranstaltungen zum Monat der Weltmission möglich sein werden, wird noch lange unsicher bleiben. Hier wollen wir vorsorglich alternative Angebote entwickeln, die bei Bedarf eingesetzt werden können:

    • kleine Materialpakete „Sonntag der Weltmission zu Hause“ zum Versenden
    • Internet gestützte Formate „Sonntag der Weltmission@home“ wie online-Schulungen, Streaming oder Videokonferenzen

    Darüber hinaus werden wir im Bistum Trier:

    • einen Friedensweg mit Weihbischof Robert Brahm gestalten. Am Sonntag der Weltmission, den 25. Oktober 2020 starten wir um 15 Uhr an der Kirche in Weiskirchen. Aktuelle Informationen finden Sie hier.
    • Besuch des missio-Gastes organisieren. Herr Tété Agbodan ist von 7.-11. Oktober2020 im Bistum Trier unterwegs und darf von Interessierten Gruppen, Schulen oder Kirchengemeinden eingeladen werden. Mehr Informationen über den Gast finden Sie hier.
    • Begegnungen mit PartnerInnen aus Westafrika (digital) oder Landtagsabgeordneten (vor Ort), aber auch Schulungen organisieren. Weitere Informationen und den Gesamtüberblick der Veranstaltungen finden Sie hier.

    Die Aktion zum Sonntag der Weltmission 2020 antwortet auf den Aufruf von Papst Franziskus, angesichts der COVID-19-Krise solidarisch zu sein und uns gemeinsam den vor uns liegenden Herausforderungen zu stellen. Wir tun dies ausdrücklich als Teil des globalen Netzwerks der Päpstlichen Missionswerke. Mit international abgestimmten Solidaritäts- und Mitmachaktionen wollen wir erlebbar machen, was Erzbischof Gianpietro Dal Toso, Präsident der Päpstlichen Missionswerke, als Herausforderung und Chance der aktuellen Krise beschreibt: „Durch die Aktivität der Kirche, das Evangelium zu verkünden und praktische Hilfe durch unser riesiges Netzwerk zu leisten, können wir zeigen, dass niemand in dieser Krise allein ist."

    Wir verweisen in diesem Kontext auch auf die    missio-Homepage um die aktuellen Aktionsmaterialien herunterzuladen.

  • WMS-Gast: Herr Tété Agbodan (Kurzportrait)

    Tété Agbodan stammt gebürtig aus Togo und ist beim Hilfswerk missio seit einigen
    Jahren in der Friedensarbeit, vor allem in der Flüchtlingsarbeit (Stichwort: missio-Truck)
    in Deutschland und über die Grenzen hinaus, tätig. Durch diese Arbeit sind ihm alle
    Schulformen und die Arbeit mit verschiedensten Gruppen bestens bekannt. Neben dem
    Masterstudium der Sozialpädagogik in Essen (Schwerpunkt „Public Health“) koordiniert er
    seit Januar 2020 das missio-Truck-Projekt in Deutschland. Er wird über den Einsatz für
    Frieden und Zusammenhalt in Westafrika, einschließlich der aktuellsten
    Pandemiesituation in der Region, berichten.

    Sprachen: Deutsch und Französisch

    Wenn Sie Interesse haben, unseren Gast einzuladen,
    melden sich bei Herrn Tomasz Welke, dem missio-
    Diözesanreferenten im Bistum Trier. Eine Begegnung in
    Form einer Videokonferenz ist möglich (auch außerhalb
    des Präsenzeinsatzes). Es fallen keine Kosten für die
    Gastgeber an.

    Tel: 0651-7105-598
    Fax: 0651-7105-125
    E-mail: tomasz.welke@bistum-trier.de

  • Online-Schulung und wichtige Termine zum Sonntag der Weltmission 2020

    Im Rahmen unseres einstündigen missio-online-Schulung geben wir Ihnen einen Überblick zu den Unterlagen und vorbereiteten Aktionen zum Weltmissionssonntag 2020.

    Am 18. August 2020, 19:00 Uhr (hat stattgefunden),

    am 27. August 2020, 10:00 Uhr (hat stattgefunden),

    und am 2. September 2020, 16:00 Uhr

    gibt es Möglichkeiten an einer online-Schulung zum Sonntag der Weltmission teilzunehmen. Sie erhalten konkrete Ideen und Anknüpfungspunkte für Ihre Arbeit in Ihren Gemeinden, Einblick in Materialien uvm.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

    Anmeldung unter: https://www.missio-hilft.de/mitmachen/weltmissionssonntag/webinar/