Missio News

missio Aachen startet Kampagne #waehltreligionsfreiheit zur Bundestagswahl

missio-Präsident Prälat Krämer: „Wir wollen etwas gegen die Politikverdrossenheit tun“

Aachen (17. August 2017). Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen startet heute zur Bundestagswahl 2017 am 24. September die Internet-Kampagne #waehltreligionsfreiheit. Das Hilfswerk gibt den Nutzern seiner Internetseite die Möglichkeit, Fragen an CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke zu den Themen Religionsfreiheit, bedrängte und verfolgte Christen, interreligiöser Dialog oder dem Verhältnis von Christen und Muslimen zu stellen. Am 15. September erhalten dann alle Teilnehmenden die entsprechenden Antworten der Parteien per E-Mail zugesandt. missio hat die Generalsekretärinnen und Sekretäre der Parteien um Antworten gebeten. "Wir hoffen, dass die Wählerinnen und Wähler die Positionen der Parteien zum Thema Religionsfreiheit dann auch in ihre Wahlentscheidung mit einbeziehen. Mit unserer Online-Kampagne wollen wir zudem das Schicksal der bedrängten Christen weltweit stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und gleichzeitig etwas gegen die immer wieder beklagte Politikverdrossenheit tun", sagte missio-Präsident Prälat Krämer zum Start der Kampagne, die in Kooperation mit der missio-Zeitschrift „kontinente“ stattfindet.

Die Mitmach-Aktion ist unter www.missio-hilft.de/waehltreligionsfreiheit zu erreichen.

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missio Aachen: Bundesregierung muss Indien an Achtung der Religionsfreiheit erinnern

70. Jahrestag der Gründung der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt

Aachen (15. August 2017). Zum 70. Jahrestag der Gründung Indiens fordert das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen die Bundesregierung auf, sich stärker für die Achtung der Religionsfreiheit in der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt einzusetzen. "Die gegenwärtige indische Regierung schaut weg, wenn Hindu-Nationalisten Christen oder Muslime diskriminieren oder gar Gewalt gegen ethnische und religiöse Minderheiten schüren, das widerspricht eklatant der Gründungsidee des Landes", so Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen.

"Unsere Partner berichten von ernstzunehmenden hindu-nationalistischen Bemühungen, den säkularen Charakter der indischen Verfassung zu beseitigen und den Hinduismus zu einer Art Staatsreligion zu erheben, diese Entwicklung darf die Bundesregierung nicht ignorieren", so Prälat Krämer weiter. Deutschland strebe gegenwärtig eine stärkere politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Indien an. "Deshalb sollte die Bundesregierung daran interessiert sein, dass Indien eine stabile Demokratie bleibt und nicht durch die politische Instrumentalisierung der Religionsfrage weiter erschüttert wird", so Prälat Krämer.

"Wir setzen uns zur Zeit mit der Petition #freeourhusbands für die Freilassung von sieben unschuldig zu lebenslänglicher Haft verurteilten Christen im Bundesstaat Odisha ein,“ bittet Prälat Krämer um Unterstützung der Petition. Die sieben verurteilten Christen sind von Hindu-Nationalisten mit gefälschten Anschuldigungen vor Gericht gebracht worden. „Für sie ist die mangelnde internationale politische Unterstützung sehr bedrückend“, so Krämer weiter. missio-Partner betreuen die Familien der Inhaftierten. Dieser Fall steht stellvertretend dafür, warum mehr politischer und diplomatischer Druck auf Indien in der Frage der Religionsfreiheit notwendig ist. 

Mehr Infos unter http://www.missio-hilft.de/freeourhusbands

 

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missio Aachen trauert um Opfer des Terroranschlags in Burkina Faso

missio-Präsident Prälat Krämer: Terror versucht das traditionell gute Verhältnis von Christen und Muslimen zu stören

Aachen (14. August 2017). Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen trauert um die mindestens 17 Toten und zahlreichen Verletzten des Terroranschlags in Burkina Faso, den mutmaßlich islamistische Terroristen verübt haben. „Mit Entsetzen haben wir heute Morgen von dem Anschlag gehört, unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern und ihren Angehörigen“, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen. „In Burkina Faso leben Christen und Muslime traditionell friedlich miteinander. Dieser Anschlag versucht, diesen Frieden im wahrsten Sinne des Wortes zu sprengen, dagegen arbeitet die katholische Kirche in Burkina Faso“, sagte Prälat Krämer weiter. In Burkina Faso seien viele Familien multireligiös geprägt, im Land selbst gebe es kaum islamistische Gruppen. Es sei zu vermuten, dass von außerhalb versucht wird, den Terror nach Burkina Faso zu exportieren. Burkina Faso steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der missio-Hauptkampagne „Sonntag der Weltmission“. Im Oktober werden rund ein Dutzend Vertreter der katholischen Kirche aus Burkina Faso in Deutschland über ihr Land und ihre Arbeit berichten.

Infos unter www.missio-hilft.de/wms

 

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„Wir trauern um eine große Frau der Weltkirche“

Internationales Katholisches Missionswerk missio Aachen würdigt verstorbene missio-Partnerin Ruth Pfau

Aachen (10. August 2017). „Wir trauern um eine große Frau der Weltkirche, um eine außerordentliche Glaubenszeugin, um eine große Freundin des pakistanischen Volkes und des Islams.“ So würdigt heute Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen, die verstorbene Ärztin und Ordensfrau Ruth Pfau. Weltweit bekannt geworden ist die Verstorbene durch ihre Arbeit für Leprakranke in Pakistan.

Ruth Pfau war Projektpartnerin von missio Aachen und wurde in die Reihe „Glaubenzeugen“ des katholischen Hilfswerkes aufgenommen. „Ruth Pfau stand vielen Menschen in schwersten Krankheiten bei. Sie lebte aus der befreienden Botschaft des Evangeliums. So machte sie mit ihrem Leben den Menschen Mut, darauf zu vertrauen, dass Gott wirklich das Heil des Menschen will, auch wenn es Zeiten der Frustration und Verzweiflung gibt,“ erinnert Prälat Krämer an das bleibende Zeugnis der Verstorbenen.

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Diese Pressemitteilung steht auch auf www.missio-hilft.de zur Verfügung.

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missio Aachen steigert 2016 Spendeneinnahmen

Ausbildungshilfen für rund 77.600 Laien, Ordensleute und Priester der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien – missio-Präsident Prälat Krämer: Unsere Partner sorgen für Zusammenhalt, Frieden und Gerechtigkeit in prekären Regionen der Welt

Aachen (07.08.2017) Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen hat 2016 seine Spendeneinnahmen leicht gesteigert. Gleichzeitig konnte in der Auslandsarbeit die Ausbildungsförderung für die Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien gestärkt werden. Davon profitierten im vergangenen Jahr rund 77.600 Laien, Ordensleute und Priester, die mithilfe von missio aus- und weitergebildet wurden. Das geht aus dem Jahresbericht 2016 des Hilfswerkes hervor, den Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio Aachen, vorstellte.

„Dieses qualifizierte Personal ermöglicht es den Kirchen in Ländern, die unter Gewalt, Flucht, Hunger, Armut und Naturkatastrophen leiden, den betroffenen Menschen besser helfen und neue Hoffnung geben zu können“, sagte Prälat Klaus Krämer. „Dabei verändern unsere Partner die Gesellschaften, in denen sie leben, nachhaltig in Richtung Zusammenhalt, Frieden und Gerechtigkeit, weil sie sich über alle sozialen, ethnischen und religiösen Grenzen hinweg engagieren“, so Krämer weiter.

Kollekte zur Hauptkampagne „Sonntag der Weltmission“ gesteigert

Laut Jahresbericht steigerte das Hilfswerk 2016 bei einem Gesamtetat von 54,1 Millionen Euro seine Einnahmen aus Spenden, Kollekten, Testamenten und Nachlässen leicht auf 33,25 Millionen Euro. Bei der missio-Hauptkampagne „Sonntag der Weltmission“ wurde eine um rund sechs Prozent höhere Kollekte von 3,97 Millionen Euro unter Deutschlands Katholiken gesammelt.

Insgesamt stellte missio Aachen 2016 cirka 49,4 Millionen Euro für die Projektfinanzierung zur Verfügung. Davon wurden 1257 Projekte seiner Partner in Afrika, Asien, dem Maghreb und Nahen Osten sowie Ozeanien unterstützt. In die Aus- und Weiterbildung flossen etwa 13,3 Millionen Euro, in pastorale Projekte rund 17,1 Millionen Euro.

Werbe- und Verwaltungsausgaben als „niedrig“ eingestuft

Die Werbe- und Verwaltungsausgaben von missio Aachen beliefen sich 2016 auf 9,39 Prozent. Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen stuft diese Ausgaben damit als „niedrig“ ein.

Für die Zukunft von missio Aachen sei die innovative Ansprache, Motivation und Bindung neuer Spendergruppen und Fördermitglieder „eine der zentralen Herausforderungen, um die Projektarbeit mit der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien langfristig zu sichern“, erläuterte Prälat Krämer. missio wolle dabei in Deutschland „eine missionarische Weltkirche erlebbar machen, die an der Seite der Armen, Ausgegrenzten und Bedrängten steht“, sagte Krämer. So würden in den kommenden Jahren noch stärker als bisher die Lage der bedrängten Christen, der interreligiöse Dialog, das Thema Religionsfreiheit und das Schicksal von Menschen auf der Flucht im Mittelpunkt dieser Bewusstseinsarbeit stehen.

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missio: Bundesweite Aktionswoche zum Handy-Recycling vom
1. bis 7. September / Kostenlose Materialsets für Sammelstationen /
Faires Smartphone zu gewinnen

Alte Handys sind Gold wert

Das katholische Hilfswerk missio ruft mit zahlreichen Kooperationspartnern zur Teilnahme an der Handy-Recycling-Woche zwischen dem 1. und 7. September auf.  „Diesen Termin haben wir ganz gezielt gewählt, findet doch zu diesem Zeitpunkt die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin statt“, erklärt Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio in Aachen. „Wenn die neusten Elektronik-Produkte präsentiert werden, wollen wir auf das Thema Elektroschrott und speziell die rund 100 Millionen ausgemusterten Smartphones hinweisen. Denn diese Handys sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert“. Rund 2,4 Tonnen Gold befinden sich – so schätzen Experten - in diesen Mobiltelefonen, die ungenutzt in den Schubladen verstauben.

Mit der Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ kann nach Angabe von missio doppelt geholfen werden. „Erstens werden die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe in Europa aufbereitet und wiederverwertet“, so der missio-Präsident. „Zweitens erhält missio von der Verwertungsfirma Mobile Box für jedes recycelte Handy einen Teil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo“. 

Die Vorbereitungen für die Aktionswoche laufen auf Hochtouren. Bereits jetzt gibt es in 63 Städten Sammelstellen, wo alte Handys abgegeben werden können. Eine Online-Karte auf www.missio-hilft.de/goldhandys informiert über die nächstgelegenen Sammelboxen in Städten wie Aachen, Düsseldorf, Frankfurt, Erfurt, Flensburg und Mannheim. In Limburg sind alte Handys im Rathaus ebenso willkommen wie im Weltladen, beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend und im Bischöflichen Ordinariat.

Kostenlose Aktionspakete zur Durchführung der Aktion in Schulen, Rathäusern, Geschäften und Kirchengemeinden können bei missio kostenlos bestellt werden. Unter den Teilnehmern der Aktion verlost missio unter anderem ein fair produziertes Smartphone, das von dem deutschen Hersteller Shiftphone gespendet wird.

Weitere Informationen zu den Handysammelstellen, kostenlosen Aktionsmaterialien und Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel sind zu finden unter www.missio-hilft.de/goldhandys

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Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und missio Aachen erhalten Ghana-Award der Jakob-Christian-Adam-Stiftung

Stiftungsjubiläum auf dem Rhein: 200.000 Euro für zwei Bildungsprojekte – Jürgen Rüttgers übergibt Preise in Köln

Aachen/Köln/Meckenheim. Das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen haben den Ghana-Award der Jakob-Christian-Adam-Stiftung erhalten. Der in diesem Jahr erstmals mit 200.000 Euro dotierte Preis ging zu gleichen Teilen an die beiden Hilfswerke. Die Sternsinger fördern damit in Ghana ein dreijähriges Trainingsprogramm für Lehrer, missio Aachen den Bau eines Pastoral- und Sozialzentrums. Den Preis übergab Ministerpräsident a.D. Professor Jürgen Rüttgers an Prälat Dr. Klaus Krämer, den Präsidenten der beiden Aachener Hilfswerke, übergeben.

„Projekte setzen auf Selbstverantwortung“

„Ich freue mich als früherer Ministerpräsident, dass mit den Sternsingern und missio zwei in Afrika so engagierte katholische Hilfswerke mit Sitz in Nordrhein-Westfalen den Ghana-Award der Jakob-Christian-Adam-Stiftung erhalten“, sagte Professor Rüttgers in seiner Laudatio. „Der Preis zeichnet zwei Projekte aus, die darauf setzen, dass die Jugend Ghanas selbstverantwortlich und gut ausgebildet ihre Zukunft in die eigenen Hände nehmen will“, so Rüttgers weiter. „Wenn kirchliche Hilfswerke aus Deutschland und die Ortskirche in Ghana solche Projekte gemeinsam auf Augenhöhe umsetzen, dann ist das eine vorbildliche Art der Zusammenarbeit“, lobte Rüttgers das Konzept der Sternsinger und von missio. 

Besserer Unterricht dank guter Ausbildung

Das Hilfswerk der Sternsinger erhielt den Preis für ein dreijähriges Programm zur Fortbildung von Lehrern in Ghana. „Zwar hat sich der Zugang für Kinder zur Schule in Ghana verbessert, dennoch haben viele Lehrkräfte keine entsprechende Ausbildung“, so Prälat Krämer. „Die schlechte Qualifikation der Lehrer wirkt sich natürlich unmittelbar auf die Leistungen der Schüler aus, und ist ein wesentliches Kriterium dafür, dass viele Schüler schlechte oder keine Abschlüsse bekommen“, so Krämer weiter. Dank der Hilfe der Jakob-Christian-Adam-Stiftung in Höhe von 100.000 Euro können jetzt die Projektpartner des Kindermissionswerkes an 90 Schulen in Ghana Fortbildungen in den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften, Englisch und Sozialkunde für 315 Lehrer anbieten, die rund 7.000 Schüler unterrichten.

missio: Weiterbildung für junge kirchliche Führungskräfte

Die Jakob-Christian-Adam-Stiftung fördert mit dem Ghana-Award und 100.000 Euro den Bau eines Pastoral- und Sozialzentrums der katholischen ghanaischen Diözese Techiman, die erst vor zehn Jahren gegründet wurde. 44 Prozent der Bevölkerung dort sind jünger als 15 Jahre, 73 Prozent jünger als 35 Jahre. Deshalb liegt einer der Arbeitsschwerpunkte der Diözese in der Aus- und Weiterbildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Frauen. Sie sollen lernen, wie man Gruppen leitet, andere junge Menschen im Glauben stärken und sie in vielfältigen Alltags- und Lebensfragen begleiten kann. Die Arbeit wird bisher durch fehlende Infrastruktur erschwert. „Die Diözese Techiman möchte deshalb ein Pastoral- und Sozialzentrum bauen. Denn die Kirche in Ghana braucht junge Führungskräfte, um eine gute kirchliche Kinder- und Jugendarbeit zu machen. Wenn die jungen Menschen lernen, füreinander Verantwortung zu übernehmen, sich selbst zu organisieren, dann profitiert davon nicht allein die Kirche, sondern die gesamte Zivilgesellschaft“, bedankte sich Prälat Krämer für den Ghana-Award. Das Zentrum soll für 80 Personen Unterkunftsmöglichkeiten bieten und für 120 Personen einen großen Versammlungsraum erhalten. Das Zentrum steht auch nicht-kirchlichen Organisationen und Gruppen zur Verfügung.

Jakob-Christian-Adam Stiftung: Ghana und Meckenheim

Die Jakob-Christian-Adam-Stiftung fördert Bildungsprojekte für junge Menschen in Ghana und vergibt den Ghana-Award seit 2007. „Bildung gilt als ein Schlüssel im Kampf gegen Benachteiligung und Armut. Wer Lehrer und junge Führungskräfte in der Kirche fördert, schafft die Grundlagen dafür, dass ganze Generationen einer Familie den Sprung aus der Armut schaffen und sich in der Gesellschaft für ein Leben in Würde für alle einsetzen können“, würdigte Christoph Konopka, der geschäftsführende Vorstand der Stiftung, die Preisvergabe.

Zu den geförderten Anliegen der Jakob-Christian-Adam-Stiftung gehört in besonderem Maße auch die Unterstützung des Seniorenhauses St. Josef in Meckenheim. Die 1981 verstorbene Stifterin Antoinette Adam wurde dort 17 Jahre von den damaligen Missionsschwestern liebevoll umsorgt. In ihrem Testament widmete sie ihr Vermögen ihren beiden Herzensanliegen Mission und Caritas. So entstand 1987 aus Frau Adams Erbe die nach ihrem Ehemann benannte Stiftung. St. Josef ist heute eine von 19 modernen Einrichtungen der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria in Köln.

Stiftungsjubiläum auf dem Rhein

Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens hat die Stiftung  rund 100 Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter des Seniorenhauses St. Josef in Meckenheim zu einer sechstägigen Kreuzfahrt auf dem Rhein eingeladen. Der Jubiläums-Festakt fand daher auf einem Schiff in Köln statt, wo das behindertengerechte Kreuzfahrtschiff ‚Prins Willem Alexander‘ angelegt hatte. „Es geht uns um ein konkretes Zeichen für den Wert und die Würde der Menschen auch im Alter“ betont Stiftungsvorstand Christoph Konopka. „Frau Adam hätte sich sicher gefreut, dass wir den Geburtstag ihrer Stiftung heute gemeinsam mit den Bewohnern des Seniorenhauses St. Josef feiern“.

 

Mehr Informationen unter www.jca-stiftung.de, www.sternsinger.de, www.missio-hilft.de und www.sh-st-josef.de