Renovabis

Renovabis ist das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche. Renovabis fördert pastorale und soziale Projekte in Mittel-/Osteuropa und unterstützt die kirchlichen Partner bei ihrer Aufgabe, zur gesellschaftlichen Erneuerung der Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa beizutragen.

Die jährliche Renovabis-Pfingstaktion informiert über Herausforderungen und Entwicklungen in Mittel-/Osteuropa; sie ruft zur Unterstützung der Projekte der Partner auf.

  • Renovabis- Partnerschaftstreffen 2016

  • Pfingst-Novene ab Christi Himmelfahrt

    Auch 2016 lädt Renovabis wieder ein, nach altem kirchlichen Brauch zwischen Christi Himmelfahrt und dem Pfingstfest gemeinsam oder mehr privat die "Pfingstnovene" zu beten: eine neun Tage lange Bitte um den Heiligen Geist, den die Welt und die Kirche so dringend braucht.

    Gern können Sie die Novene direkt bei Renovabis finden - gern schicken wir Ihnen den täglichen Impuls auch als Newsletter zu; dann bekommen Sie jeweils kurz nach Mitternacht eine Mail, die Sie erinnert und zum Beten einlädt.

    Noch kein Abo!? Dann tragen Sie sich doch bitte hier ein!

    (mit Häkchen an "Exerzitien-Tagesblätter")

  • Pfingstaktion 2016

    Jugendliche im Osten Europa
    brauchen Perspektiven!
    Lidia Baran

    jung - dynamisch - chancenlos?

    Jugendliche im Osten Europa brauchen Perspektiven!

    Sie sind jung, motiviert, aber oft auch ziemlich ratlos, was ihre Zukunft angeht, denn ihre Heimatländer bieten ihnen kaum Perspektiven. Viele Jugendliche und junge Erwachsene im Osten Europas kehren ihrem Land deshalb den Rücken. Korruption, Arbeitslosigkeit, Armut und die damit einhergehende Chancenlosigkeit sind nur einige der Gründe, warum sie dort keine Zukunft mehr sehen. Im Jahr 2016 stehen diese Jugendlichen und ihre Hoffnungen und Sorgen im Blickpunkt der Renovabis-Pfingstaktion.

    Lidia Baran aus  Lviv (Lemberg) /Ukraine

    Lidia Baran (geb.  1991) hat Pharmazie und Bioethik studiert und war von 2013 bis 2015 Vorsitzende der Vereinigung katholischer ukrainischer Studierender "Obnova". Seit April 2015 arbeitet Lidia in einem Projekt der griechisch-katholischen Kirche zur Unterstützung des zivilgesellschaftlichen Wandels in der Ukraine. Im Büro für Entwicklungsfragen ihrer Kirche koordiniert sie ein Projekt zur Stärkung der sozialen Werte im gesellschaftlichen Wandel der Ukraine.

    Dieses Projekt baut ein Netzwerk von Jugendlichen auf, das deren gesellschaftliche Beteiligung unterstützt. Es gibt Fortbildungen und Kompetenzförderung für Gruppenleiter und Führungspersonen. Besonders im Blick sind Initiativen von jungen Leuten, in denen sie sich für sozial Bedürftige, insbesondere für ukrainische Binnenflüchtlinge engagieren.

    Lidia Baran hat über die aktuelle Lage in der Ukraine berichtet und dargestellt, wie die griechisch-katholische Kirche mit der Förderung von jungen Leuten zum demokratischen Wandel des Landes beitragen möchte.

  • Renovabis-Gast

    Renovabis-Gast Lidia Baran

    Mach Du es, wer sonst!
    Renovabis-Gast Lidia Baran berichtet über den den zivilgesellschaftlichen Wandel in der Ukraine

    Trotz vieler Widerstände, trotz des Krieges im Osten des Landes  und trotz der zerstörerischen Korruption in ihrem Land ist Lidia Baran, Mitarbeiterin der griech. Katholischen Kirche der Ukraine zuversichtlich. „Die Revolution der Würde wurde 2014 in Kiew und vielen weiteren Orten von jungen Leuten begonnen und mit zum Erfolg geführt. Wir sind die Generation nach der Unabhängigkeit und nach der politischen Wende 1991. Wir wissen, dass wir die weitere Veränderung nicht den Politikern überlassen dürfen, sondern selbst in die Hand nehmen müssen.“ Lidia Baran leitet das Projekt zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Wandels, das im ersten Jahr in der Region Lviv durchgeführt wurde. Handlungsfelder für junge Menschen sind Umweltprobleme etwa der Umgang mit Müll, das Einüben von wertschätzenden Dialog in Gruppen und in Partnerbeziehungen, die Selbstverantwortung für eine zukunftsgerichtete Bildung. Seminare, Gespräche am Runden Tisch mit Behördenvertretern und konkrete Aktionen werden angestoßen. Das kirchliche Hilfswerk für Osteuropa Renovabis unterstützt die Initiative mit Projektmitteln. Auf Einladung von Renovabis war Lidia Baran vom 17. bis 20. April zu Gast im Bistum Trier, um zur Renovabis-Pfingstaktion unter dem Leitwort „jung, dynamisch, chancenlos?“ über ihre Arbeit und über ihre Jugendlichen zu berichten.

    Schülerinnen und Schüler des LK Englisch des Trierer Max-Plank-Gymnasiums hatten auf Hinweis der Diözesanstelle Weltkirche des Bistums Trier hin Lidia Baran am 19. April zu sich eingeladen und über die Realität in ihrem Land befragt. „Die Bilder von den Protesten auf dem Maidan zu sehen, ist krass. Ich hätte mir nie gedacht, dass Korruption auch Jugendliche in Schule und Universität betrifft, wenn reiche Eltern ihren Sprösslingen die Prüfungen kaufen,“ so die Trierer Schüler. Die Ukraine und vor allem die für die Veränderung in ihrem Land engagierten Jugendlichen sind den Schülern nahe gekommen.  Mehr zum Projekt von Lidia Baran und zur Renovabis-Pfingsaktion auf www.renovabis.de